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Gesichtswasser

Gesichtswasser
Dabei handelt es sich um flüssige Gemische zum Nachreinigen und Erfrischen der Haut NACH der vorhergegangenen Reinigung.
Ich höre den Aufschrei - Warum denn eine Reinigung nach der Reinigung?!
Zum einen bleiben in den Poren gerne kleine Rückstände von Make-up, Talg oder andere Partikel hängen, die sich bei der Reinigung nicht gelöst haben. Diese werden mit dem Gesichtswasser gelöst.
Gleichzeitig sind Gesichtswasser schwach sauer eingestellt und stabilisieren so den pH-Wert der Haut.
Je nach Hauttyp gibt es Produkte mit unterschiedlichen Alkoholanteil. Je empfindlicher die Haut ist, desto niedriger sollte der % Anteil sein. Achtung! Unter 5% dürfen die Produkte als Alkoholfrei ausgeschildert werden, da der Alkohol dann zur Konservierung des Produktes dient.
Bei Hautbildern mit einer Talgdrüsenüberproduktion sollte der Alkoholanteil nicht zu hoch gewählt werden. Der Effekt kann ins negative kippen und die Talgdrüsen noch stärker anfangen zu arbeiten, weil von der Hautoberfläche gemeldet wird dass die Haut ZU trocken ist.
Ein weiterer wichtiger Nutzen von Gesichtswasser ist, dass es hilft die nachfolgend aufgetragenen Wirkstoffe besser aufzunehmen. Quasi wie eine Wirkstoffrutsche.
Angewendet werden die Produkte nach der Gesichtsreinigung. Ein Wattepad wird getränkt und anschließend streicht man damit über das gesamte Gesicht, Hals und Dekolleté. Nicht noch einmal mit Wasser nachspülen.
Es gibt Gesichtswasser die in eine Sprühflasche gefüllt sind. Nach der Reinigung aufsprühen und wieder mit einem Wattepad abnehmen, bzw. wenn entsprechend gekennzeichnet, können solche Produkte auch zum erfrischen einfach aufgesprüht werden. Diese Produkte haben in der Regel eine adstringierende (zusammenziehende) Wirkung.
Eine eigenes Gruppe bilden die Mizellenwasser, auf welche ich bald näher eingehen werde.

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